Venöse Blutentnahme

Lösungen für alle Venenverhältnisse mittels Aspirations- oder Vakuumtechnik

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Venöse Blutentnahme

Venöses Blut ist das häufigste Untersuchungsmaterial in der klinischen Diagnostik. Neben der optimalen Blutentnahmetechnik sind dabei auch ein fachgerechtes Probenhandling sowie eine sorgfältige Vor- und Weiterverarbeitung der venösen Blutproben entscheidend. 

Als führendes Unternehmen in der Medizintechnik bietet Ihnen SARSTEDT innovative Lösungen für einen qualitativ hochwertigen präanalytischen Workflow. Neben der schonenden Aspirationstechnik, die sich insbesondere für schwierige Venenverhältnisse eignet, umfasst unser Sortiment auch Vakuumsysteme. So haben Fachkräfte für jede Patientin und jeden Patienten ein passendes Werkzeug zur Auswahl. Erfahren Sie, wie Sie mögliche Fehler und Störfaktoren in der venösen Blutentnahme minimieren und wie Ihre Patienten von fachgerechten Blutanalysen profitieren.

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Was ist eine venöse Blutentnahme?

Das direkte Punktieren einer Vene entspricht dem Standard in der venösen Blutentnahme. Dabei punktieren Sie die Vene mit einer Kanüle, das Blut fließt während der Blutentnahme in ein oder mehrere Probengefäße (z. B. S-Monovette®), in dem es dann für die spätere Analyse gelagert, transportiert und weiter verarbeitet wird. Seltener erfolgt die Blutprobengewinnung über einen bereits liegenden peripheren Venenkatheter / Venenverweilkanüle.

Medizinisches Fachpersonal mit entsprechender Qualifikation ist zur Durchführung der venösen Blutentnahme gemäß geltender Bestimmungen berechtigt.

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Produkt Highlights

Vorbereitung der venösen Blutentnahme

Um die venöse Blutentnahme optimal vorzubereiten, kommt es sowohl auf eine umfassende Patienteninformation als auch auf die Identifikation des Patienten, der Blut entnehmenden Person und des anfordernden Arztes an. Elementar sind neben dem richtigen Etikettieren der Probengefäße auch die Einhaltung einer empfohlenen Entnahmereihenfolge und das Vermeiden von Unterfüllung.

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Durchführung der venösen Blutentnahme

Neben einer sorgfältigen Vor- und Nachbereitung kommt es bei der venösen Blutentnahme vor allem auf die richtige Entnahmetechnik an. Wir zeigen, wie es geht – und welche gängigen Fehler Sie ganz leicht vermeiden können.

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Systematisches Vorgehen bei der venösen Blutentnahme

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Vene Sie zur venösen Blutentnahme punktieren, gilt es, die passende Entnahmetechnik auszuwählen.

Neben der besonders schonenden Aspirationstechnik stellen wir Ihnen alternativ auch die Vakuumtechnik vor. Mit der S-Monovette® von SARSTEDT sind Sie flexibel und können je nach Situation und Venenverhältnissen entscheiden, mit welcher Entnahmetechnik Sie die venöse Blutentnahme durchführen möchten.

Die Aspirationstechnik ermöglicht durch das kontrollierte Ziehen der Kolbenstange eine schonende Blutentnahme mit einem kontinuierlichen und kontrollierten Blutfluss. Auf diese Weise lässt sich der Blutfluss unmittelbar an alle Venenverhältnisse und Gegebenheiten anpassen sowie Hämolyse reduzieren.

Bitte lagern Sie den Patienten so, dass ein einfacher Zugang zur Vene gegeben ist und richten Sie den Arm oder anderen Punktionsbereich des Patienten nach unten.

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Serumgewinnung

Nach der Blutentnahme müssen Serum-Proben für 30 Minuten gerinnen.

Das bedeutet, dass durch Ablauf der Gerinnung die Gerinnungsfaktoren (z. B. Fibrin) verbraucht werden und die Blutzellen zu einem Blutkuchen verklumpen.

Der Blutkuchen entsteht in der Form, in der sich die Blutzellen in dem Röhre befinden.

Das bedeutet, wenn die S-Monovette® nach der Blutentnahme flach liegt, sedimentieren die Blutzellen entlang der liegenden Röhre und bilden eine längliche Form.

Dieses entstandene Gebilde lässt sich während der Zentrifugation zusammendrücken. Nach der Zentrifugation stellt es sich jedoch ziehharmonika-förmig wieder auf (Wurstphänomen). Das Serum aus einer solchen Probe kann u.U. nicht für die automatisierte Bearbeitung verwendet werden, eine Verzögerung der Untersuchungsergebnisse ist die Folge.

Deshalb ist es wichtig, Serum-Proben nach der Blutentnahme aufrecht stehend zu lagern.

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Weiterverarbeitung der venösen Blutproben

Entnommene Blutproben sollten Sie so rasch wie möglich ins Labor bringen und analysieren. Ein fachgerechtes Probenhandling wie behutsames Schwenken der Probe, ein rüttelarmer Probentransport, beachten von Zentrifugationsbedingungen, sowie Lagerung der Probengefäße nach der venösen Blutentnahme sind entscheidende Faktoren für die Erhaltung der Probenintegrität. Sie können so z. B. eine Hämolyse durch Beschädigung der Erythrozyten vermeiden.

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Optimale Probenqualität. Direkter Transport. Smarter Workflow.

Gewinnen Sie mehr Sicherheit, Schnelligkeit und Zukunftsfähigkeit für Ihre Präanalytik. Sicherheit durch hohe, verlässliche Probenqualität mit der S-Monovette®. Schnelligkeit durch direkten, kalkulierbaren Probentransport mit Tempus1800®. Zukunftsfähigkeit durch die Synergie beider Systeme in einem zeitgemäßen präanalytischen Workflow.

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Mögliche Schwierigkeiten bei der venösen Blutentnahme

Nicht immer sind sicher punktierbare Blutgefäße auf den ersten Blick deutlich zu erkennen. Schwach ausgeprägte oder tief liegende Venen können die Auswahl einer geeigneten Punktionsstelle erschweren.

Bei schlechten Venenverhältnissen können Sie wie folgt vorgehen:

  • Schonende Aspirationstechnik anwenden, wie zuvor beschrieben

  • Eine Flügelkanüle wie z. B. verwenden

  • Andere Punktionsstelle suchen, gegebenenfalls am gegenüberliegenden Arm

  • Wärmekissen oder warmes Tuch auflegen

Bei der venösen Blutentnahme sind folgende Restrisiken bekannt:

  • Schmerz

  • Blutergussbildung

  • Vasovagale ReaktionenInfektionen

  • Nervenverletzungen

  • Allergische Reaktionen, vornehmlich durch Desinfektionsmittel

Gut zu wissen:

„Ballen der Faust“ oder „Pumpen“ durch Kontraktion der Hand- und Unterarmmuskulatur kann falsch-hohe Kaliumwerte verursachen. Deshalb besser mit sanfter Wärmeeinwirkung arbeiten, um den Blutfluss der Patient*innen anzuregen.

Benötigte Materialien für die venöse Blutentnahme

Neben Probengefäßen mit verschiedenen Additiven, Sicherheitskanülen, Venenstaubinden benötigen Sie einen cleveren Ordnungshelfer wie dem SARSTEDT Safety-Tray. Mit dem richtigen Equipment etablieren Sie eine effiziente, und sichere Routine in der venösen Blutentnahme.

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Venenstaubinden

Um die Sichtbarkeit der Venen und die Auswahl einer geeigneten Punktionsstelle zu erleichtern, sind Venenstaubinden unverzichtbare Helfer in der venösen Blutentnahme. Neben latexfreien Einweg-Venenstaubinden finden Sie bei SARSTEDT selbstverständlich auch wiederverwendbare Venenstaubinden aus strapazierfähigem Polyamid (PA).

Probengefäße für die venöse Blutentnahme

Mit der S-Monovette® von SARSTEDT meistern Sie die venöse Blutentnahme ganz entspannt. Geeignet für alle Venenverhältnisse ist die Aspirationstechnik mit der S-Monovette®. Die S-Monovette® ist damit die ideale Wahl in der venösen Blutentnahme. In Kombination mit unserem One-Touch-Probentransportsystem Tempus1800® gelangen Ihre Probenröhren anschließend auf schnellstem Weg ins Labor.

Kanülen und Adapter

Sofort einsatzbereit und praxisbewährt sicher sind SARSTEDT S-Monovette® Safety-Kanülen und Safety-Multifly®-Kanülen durch den Wegfall des Schrittes „Montieren von Kanüle und Halter“. Ein sicherer Schutz vor Nadelstichverletzungen wird an beiden Seiten der Kanüle durch den schlanken Kanülenhalter und dem etablierten Nadelschutz gewährleistet. Der schlanke und ergonomische Kanülenhalter ermöglicht einen besonders flachen Einstichwinkel. So können Sie die Vene sicher punktieren und ein Durchstechen der Vene vermeiden.

Safety-Tray

Mit dem Safety-Tray von SARSTEDT haben Sie sämtliche Blutentnahme Materialien direkt zur Hand: sicher verstaut und übersichtlich angeordnet.

Nachverfolgbarkeit von Probenröhren

Mit pre-Barcode Probenröhren machen Sie den nächsten Schritt in die digitale Zukunft Ihrer Präanalytik. Minimieren Sie Fehlerquellen, verschlanken Sie Prozesse und sichern Sie die Qualität Ihrer Proben.

Das Zusammenwirken von pre-Barcode Probenröhren und einem Laborinformationssystem (LIS) ermöglicht eine Digitalisierung Ihrer Präanalytik. Bei dieser Prozessoptimierung steht die Sicherheit an erster Stelle, da durch den Entfall des lästigen und fehleranfälligen Etikettenklebens einer möglichen Patientenverwechslung vorgebeugt werden kann und Ihr Personal entlastet wird.

Machen Sie sich darüber hinaus die Digitalisierung zu Nutze, um umfassende präanalytische Daten zu sammeln. Die Bestätigung der Patientenidentität oder der exakte Entnahmezeitpunkt sind dabei nur einige Beispiele.

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Let's work together: Die 360°-Lösungen für Ihre Präanalytik

SARSTEDT erleichtert Ihre Arbeit in Praxis und Labor mit aufeinander abgestimmten Produkten und Systemen, die im Preanalytic Workflow-Produktspektrum zusammengefasst sind. Nutzen Sie die Synergien unserer Systeme, um alle Prozesse vor der eigentlichen Laboranalyse zu vereinfachen: die Probenentnahme, den Probentransport, die Probenannahme und -verteilung im Labor. Als ein weltweit führender Anbieter im Bereich der präanalytischen Lösungen und Systeme arbeiten wir bei SARSTEDT jeden Tag daran, Ihre Arbeit in der Präanalytik sicherer und effizienter zu gestalten.

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